Inhalt
16.05.2012
Gerichtsfahrt zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
Besuch der Verhandlung Volkov vs. Ukraine der Großen Kammer des Gerichtshofes
- Wann: 11.-12.06.2012 (mit Übernachtung in Straßburg)
- Mindestzahl der Teilnehmer: 15 Personen
- Vorbesprechung: 07.06.2012, 16.00 Uhr, S 90
- Kosten: 100 € p.P. (Transport & Unterkunft)
- Die Finanzierung ist beantragt. Sollte sie genehmigt werden, ist der Ausflug kostenlos.
- Anmeldeschluss: 30. Mai 2012
Für weitere Informationen sowie eine verbindliche Anmeldung wenden Sie sich bitte an das Institut für Ostrecht bzw. Dr. Milej.
09.05.2012
Die Idee der Gerechtigkeit in Russland - Podiumsdiskussion im Lew Kopelew Forum
Die aktuellen Nachrichten in den Medien bringen fast täglich Meldungen aus Russland über staatliche Willkür und Unrecht, aber auch über die Proteste der Menschen gegen die herrschende Ungerechtigkeit. Wie denken jedoch die Menschen in Russland über die Gerechtigkeit nach?Welche Konzeptionen der Gerechtigkeit werden heute von Philosophen, Juristen und Politikern diskutiert? Und wie wurde in der Geschichte Russlands über die Idee der Gerechtigkeit nachgedacht?
Mit diesen Fragen setzen sich auf dem Podium ausgewiesene Spezialisten für Russlands Geschichte und Ideenwelt auseinander. Sie diskutieren die Bedeutung der Idee der Gerechtigkeit für die Geschichte und die Gegenwart Russlands. Zugleich stellen sie die Ergebnisse eines interdisziplinären Forschungsprojekts zum Thema „Kulturen der Gerechtigkeit. Normative Diskurse im Transfer zwischen Westeuropa und Russland“ vor, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird. Im Projekt werden die philosophischen, politischen, religiösen und literarischen Vorstellungen von Gerechtigkeit sowie ihre Wechselwirkungen in der Kulturgeschichte Russlands untersucht.
Podiumsdiskussion mit Russland-Spezialisten:
- Prof. Thomas Bremer (Theologie, Universität Münster),
- Prof. Alexander Haardt und Dr. Nikolaj Plotnikov (Philosophie, Ruhr-Universität Bochum),
- Prof. Stefan Plaggenborg (Osteuropäische Geschichte, Ruhr-Universität Bochum)
- Moderation: Prof. Caroline von Gall (Institut für Ostrecht, Universität Köln)
Datum: Donnerstag, 12. Juli 2012, 19.00 Uhr
Ort: Lew Kopelew Forum, Neumarkt 18a, Neumarkt(Thalia-)Passage, Köln www.kopelew-forum.de
18.04.2012
Remonstrationen
Die Remonstrationen sind nunmehr bearbeitet und können zu den üblichen Öffnungszeiten des Instituts für Ostrecht abgeholt werden.
16.04.2012
Veranstaltungen im Gemeinschaftlichen Zertifikatsprogramm - Osteuropäisches Recht
Das Institut für Osteuropäisches Recht der Universität Kiel führt im Mai und Juni verschiedenen Veranstaltungen zu den Themenfeldern Ostseekooperation/Russland und EU/Kaukasus durch.
Diese sind auch für Kölner Studierende auf das Gemeinschaftliche Zertifikatsprogramm - Osteuropäisches Recht anrechenbar.
Weiter Informationen finden Sie hier (Vorlesung/Seminar) und hier (Tagungsankündigung).
30.03.2012
Klausur Verfassungsgeschichte
Die korrigierten Klausuren im Fach Verfassungsgeschichte liegen ab sofort im Sekretariat des Instituts für Ostrecht zur Abholung bereit.
Die Remonstrationsfrist endet am 13.04.2012. Remonstrationen können bis zum 13.04.2012 um 17 Uhr im Sekretariat abgegeben oder postalisch an die Adresse des Instituts für Ostrecht gerichtet werden. Bei postalischer Zusendung ist zur Fristwahrung der Poststempel maßgeblich.
28.03.2012
Klausur Allgemeine Staatslehre
Die korrigierten Klausuren im Fach Allgemeine Staatslehre liegen ab sofort im Sekretariat des Instituts für Ostrecht zur Abholung bereit.
Die Remonstrationsfrist endet am 13.04.2012. Remonstrationen können bis zum 13.04.2012 um 17 Uhr im Sekretariat abgegeben oder postalisch an die Adresse des Instituts für Ostrecht gerichtet werden. Bei postalischer Zusendung ist zur Fristwahrung der Poststempel maßgeblich.
12.03.2012
Gründung des Vereins zur Förderung des Ostrechts an der Universität zu Köln (VOK) e.V.
Am 16.12.2011 wurde der Verein zur Förderung des Ostrechts an der Universität zu Köln (VOK) e.V. gegründet.
Weiter Informationen finden Sie hier.

23.06.2010
Prof. Dr. Dr. h.c. Nußberger M.A. wird Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
Die Direktorin des Instituts für Ostrecht, Prof. Dr. Dr. h.c. Angelika Nußberger M.A., wird Nachfolgerin der deutschen Richterin Renate Jaeger am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Die parlamentarische Versammlung in Straßburg sprach sich mit großer Mehrheit für die Juristin aus. Für Nußberger sprach nach Ansicht von Experten vor allem die Vielzahl von Grundrechtsbeschwerden in Straßburg gegen Russland. Nußberger erstellte bereits mehrere Berichte, unter anderem zur Rechtskultur in Russland, dem russisch-georgischen Konflikt und forschte zu den Minderheitsrechten in Osteuropa.
Prof. Nußberger ist derzeit Prorektorin für Akademische Karriere, Diversität und Internationales, als Direktorin des Instituts für Ostrecht hat sie den Lehrstuhl für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung inne. Sie ist u.a. Mitglied in der „Venedig Kommission“ des Europarats und des Sachverständigenkomitees der internationalen Arbeitsorganisation, ILO.
Ihr neues Amt wird sie Anfang des neuen Jahres antreten.
Die ehemalige Bundesverfassungsrichterin Jaeger scheidet aus Altersgründen zum Jahresende aus. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ist dem Europarat angegliedert.

